”Biedermanns.umgezogen - Eine Satire auf die Islamdebatte“, Luzerner Theater 2011

Zu ”Biedermanns.umgezogen“ auf SF Kulturplatz geht es hier...

Zum Interview mit Gisela Widmer auf SF Kulturplatz geht es hier...


Pressespiegel zu ”Biedermanns.umgezogen“

”Biedermanns.umgezogen“ ist nicht nur sprachlich raffiniert umgesetzt, sondern reagiert pointiert und erst noch auf unterhaltende Weise auf ein gesellschaftlich relevantes Thema. Insofern dürfte Widmers Stück zu einem der besten Schweizer Theaterprojekte dieses Jahres gehören.“ (art-tv.ch)

Viel Gelächter und Zwischenapplaus erntete am Samstag im  Theater Luzern die Uraufführung von Gisela Widmers ”Biedermanns.umgezogen“. (sda)

”Das Positive zuerst: Der Abend dauert bloss 70 Minuten. Wobei er – Schluss mit dem Positiven – auch genau 70 Minuten zu lang ist.“ (NZZ)

”So wird man von diesem Streit der Karikaturen über die 70 Minuten des Abends blendend unterhalten; auch, weil Bettina Riebesel, Walter Sigi Arnold und Jörg Dathe als Babette, Gottlieb und Thomas Biedermann ihr komödiantisches Talent sehr wach ausspielen.“ (TagesAnzeiger)

”Es ist ein wortgewaltiges, witziges Feuerwerk, das Gisela Widmer geschrieben hat.“ (NLZ)

”Der arme Jubilar (Max Frisch) rotiert vermutlich im Grab.“ (NZZ)

”Gisela Widmer, bekannt für ihre feinfühlige Satire und ihren scharfsinnigen Sprachwitz, hat sich mit ihrem neusten Werk in den Zenit ihres Könnens geschrieben. Max Frisch, auf dessen Stück «Biedermann und die Brandstifter» Widmers neuste Arbeit beruht, hätte wohl seine helle Freude gehabt.“ (art-tv.ch)

”Schon die erste Szene löst die Spannung: Walter Sigi Arnolds Intellektuellen-Karikatur mit der stets wichtigtuerisch herumwedelnden Brille ist an sich schon ungemein witzig. Ausserdem steckt der Text voller Sprachspielchen und musikalischem Floskel-Pingpong. Das ist gut geschrieben und wird hervorragend umgesetzt.“ (sda)

”Frischs offene Parabel auf den opportunistischen Kleinmut codiert Gisela Widmer um zum plumpen Pamphlet mit völlig unzweideutiger Stossrichtung. (…) Dem Premierenapplaus nach hat sie ihre Rechnung durchaus mit dem Wirt gemacht.“ (NZZ)

”Der junge Regisseur Hannes Rudolph hat gut daran getan, das Stück überdeutlich als Polit-Clownerie auszuschildern. Es wird freilich auch jetzt noch Humorlose geben, die sich empören.“ (sda)

”Der Applaus zum Ende dieser Premiere von ”Biedermanns.umgezogen“ ist gross. Als die Autorin die Bühne betritt, erntet sie Jubelrufe.“ (NLZ)

”Der Brandstifter ist der Feuerwehrmann. Er schnippt den Polittalk an und aus und moderiert überhaupt den Abend. Der Feuerwehrmann ist bei Samuel Zumbühl bestens aufgehoben als linkisch charmierender Quotenclown, der mit geistreichen Sottisen nach Lachern und nach Beifall heischt – und der umso unheimlicher wird, je mehr ihm das Premierpublikum davon gibt (es ist nicht wenig).“ (nachtkritik.de)

”Hat man beim Lesen des Stücks noch den Eindruck, durch diesen Feuerwehrmann spreche die Autorin Gisela Widmer, so ist er beim Regisseur Hannes Rudolph nur der nette Mann, der die Meinungen anfächelt, bis sie brennen. Was für eine diabolische Pointe für dieses Stück.“ (TagesAnzeiger)
created by d.u.b.s